Hermann Schroeder

*1904 in Bernkastel
†1984 in Bad Orb
Repertoire
  • Freu dich, du Himmelskönigin
  • Johannespassion
  • Königin des Himmels jauchze
  • Missa Alme Pater
  • Missa gregoriana
  • Pauliner Orgelmesse
  • Rex pacificus
Biographie Hermann Schroeder studierte an der Musikhochschule Innsbruck Musikwissenschaft sowie an der Musikhochschule Köln Kirchen- und Schulmusik. 1938 erhielt er den Posten des Domorganisten in Trier, ein Jahr später wurde ihm dort die Leitung der Städtischen Musikschule angetragen. 1946 folgte er dem Ruf einer Professur an der Kölner Musikhochschule. Er unterrichtete in der Rheinmetropole Tonsatz und Chorleitung und übernahm ein Jahr später die Leitung des Kölner Bach-Vereins, die er insgesamt 14 Jahre inne hatte. Von 1958 bis zu seiner Pensionierung versah er an seiner einstigen Kölner Studienstätte auch das Amt des stellvertretenden Direktors. Hermann Schroeder, der im Jahre 1950 zusammen mit seinem ehemaligen Kompositionslehrer Heinrich Lehmacher ein Lehrbuch für Kontrapunkt herausgegeben hat, setzte sich als Chorleiter in besonderem Maße für die Pflege zeitgenössischer Chormusik ein. Der gebürtige Bernkasteler, der sich auch als Komponist zahlreicher kirchenmusikalischer Werke einen Namen machte, war er ein eifriger Verfechter der tradionellen Tonalität und lehnte die im Köln der 50er Jahre stark vertretende Neue-Musik-Szene rigoros ab. Vor allem der Gregorianische Choral diente ihm in seinem über 100 konzertante und liturgische Kompositionen umfassenden Oeuvre für Orgel eine wichtige Inspirationsquelle.
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